Mit dabei war auch der frühere Profi Ken De Dycker, der dem traditionsreichen Rennen zusätzlichen Glanz verlieh. Neu in diesem Jahr: Dürler zählt nun zu den vier Läufen der Belgischen Meisterschaft.
Für Organisator Kevin Hoffmann war das trockene Wetter nach den vergangenen Jahren eine große Erleichterung. "Nach den zwei Jahren, die wir hier erlebt haben, war das schon fast katastrophal", sagte Hoffmann im BRF-Interview. "Und heute haben wir 30 Grad hier in der Grünen Hölle – der Wahnsinn. Viele Fahrer, viele Leute, die Strecke top."
Die Hitze brachte allerdings auch Herausforderungen mit sich. Wegen der Staubentwicklung musste die Berieselungsanlage dauerhaft laufen. "Wir haben zwei Leute, die sich nur darum kümmern, damit die Streckenverhältnisse perfekt bleiben", erklärte Hoffmann.
Auch für die heimischen Fahrer hat das Rennen in Dürler einen besonderen Stellenwert. Einer von ihnen ist Quadfahrer Mathias Heyen, der mit fast 38 Jahren noch immer regelmäßig an den Start geht. Für den Ostbelgier ist Dürler das Heimrennen schlechthin. "Hier hat alles angefangen", sagte Heyen, der als Kind gemeinsam mit Rallye-Pilot Thierry Neuville zur Schule ging.
Obwohl Heyen bereits international unterwegs war, kann er sich ein Leben ohne Quadsport kaum vorstellen. "Es ist schwierig, davon wegzukommen. Solange es noch Spaß macht, soll man auch noch fahren", sagte der erfahrene Fahrer. Besonders die Strecke in Dürler mit ihren Höhenunterschieden und Sprüngen habe ihren ganz eigenen Reiz. "Es ist jedes Jahr wunderschön, hier fahren zu können."
Einen Sieg beim Heimrennen hält Heyen derzeit allerdings für eher unrealistisch. "Da müsste schon ein richtiges Schlammrennen mit viel Glück dabei sein", meinte er schmunzelnd. Auf Regen im kommenden Jahr hofft er trotzdem nicht mehr: "Auf keinen Fall Regen. Wir haben jetzt zwei Jahre genug davon gehabt."
Zumindest im zweiten Durchlauf gab es für Heyen einen vierten Platz.
Radio-Interviews mit Kevin Hoffmann und Mathias Heyen im Player:
Christophe Ramjoie


Hauptsache aber mal wenigstens ein einzigstes Mal wieder Sport mit Musik, Seele und Kultur.
Wir müssen wieder zurück zu Reitsport und Motocross und Kultur statt Saufgelage, Extremstsport und Braune [EU-]Untertöne.