Nach dem Bahnschranken-Vorfall bei der Flandern-Rundfahrt hat die Staatsanwaltschaft von Ostflandern alle Radprofis identifiziert. Die Behörde erklärte, dass man auf Grundlage der Ermittlungen über eine weitere strafrechtliche Verfolgung entscheiden werde.
Bei dem Rennen hatten mehrere Fahrer, darunter der spätere Sieger Tadej Pogacar und auch Remco Evenepoel, ein rotes Warnlicht ignoriert. Sie hatten kurz vor dem Absenken der Schranke einen Bahnübergang überquert.
Ihnen und anderen Fahrern droht laut Medienberichten der Entzug des Führerscheins für mindestens acht Tage sowie eine Geldstrafe. Pogacar hatte hinterher gesagt, die Fahrer seien von der Rennleitung zu spät gebremst worden.
dpa/est