Für die belgischen Biathleten ist Olympia vorbei, und Delegationsleiter Philippe Heck zieht ein gemischtes Fazit: "Die Männer haben nicht die Erwartungen erfüllt, die Frauen schon eher. Es ist leider einiges durch Krankheiten und Verletzungen beeinflusst worden."
So seien einige Athletinnen krank angereist, und auch Maya habe mit einer Verletzung zu kämpfen gehabt. "Auch wenn man mal die Jungs schaut, es gab immer wieder Krankheiten, die wir vom Flug mitgebracht haben. Viele haben nicht das geschafft, was wir uns erhofft hatten."
Dennoch gebe es Lichtblicke, sagt Heck: "Die Frauen haben zum Abschluss ihre Form gezeigt, die wir früher schon vorbereitet hatten. Leider etwas zu spät, aber es war ein versöhnlicher Abschluss."

Heck betont, dass die Teilnahme an Olympia an sich schon ein Erfolg sei: "Wir waren mit zwei Mannschaften am Start und haben uns einmal in den Top 20 qualifiziert - das ist immer ein Erfolg." Besonders die Frauen hätten bessere Ergebnisse erzielt als die Männer und "die Resultate waren auch so, wie wir sie von den anderen Weltplätzen erwartet hatten."
Blickt man auf die Zukunft, zeigt sich Heck optimistisch: "Den Nachwuchs, der nachfolgt, werde ich voll unterstützen. Ich bin zuversichtlich, dass wir 2030 auch wieder mit zwei Staffeln präsent sein werden. Darauf werden wir im nächsten Jahr wieder hinarbeiten."
Radio-Interview mit Philippe Heck im Player:
Christophe Ramjoie