Die Wettkampfstätte ist ausschließlich über eine einzige Zufahrtsstraße erreichbar – ein Umstand, der seit vielen Jahren ein strenges Verkehrs- und Mobilitätskonzept erforderlich macht. Auch bei den Olympischen Spielen war die Zufahrt streng geregelt: Mit dem eigenen Pkw durften Besucherinnen und Besucher nur mit entsprechender Berechtigung bis in die Nähe des Stadions fahren. Alle anderen mussten weiter unten im Tal parken und auf Shuttlebusse umsteigen. Alles bestens organisiert.
Trotz dieser bewährten Regelungen und eines erweiterten Shuttle-Angebots reisten mehr Gäste als erwartet mit dem eigenen Auto an. Das hohe Verkehrsaufkommen führte zeitweise zu Verzögerungen auf der Talstraße, wovon sowohl die An- als auch die Abreise betroffen waren. Auch Shuttlebusse kamen stellenweise nur langsam voran.
Am ersten Wettkampftag waren rund 60 Shuttlebusse im Einsatz – etwa 20 mehr als bei regulären Weltcupwettbewerben. Dennoch ließ sich die Verkehrsbelastung nicht vollständig vermeiden.
Die Verantwortlichen versprachen, die Erfahrungen des Auftakttages auszuwerten, um die Abläufe bei An- und Abreise für die kommenden Wettkampftage gezielt zu verbessern. Mit nur mäßigem Erfolg: Auch am zweiten Wettkampfwochenende herrschte Chaos bei der Anreise, so dass die Zuschauer teils lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.
Christophe Ramjoie