Fifa-Präsident Infantino hat die Vorfälle im Afrika-Cup-Endspiel als "inakzeptabel" bezeichnet. Die Fifa verurteile das Verhalten einiger "Fans" sowie einiger senegalesischer Spieler und Mitglieder des Trainerstabs aufs Schärfste. Es sei inakzeptabel, das Spielfeld auf diese Weise zu verlassen, und Gewalt dürfe nicht toleriert werden, sagte Infantino.
Der Senegal hatte am Sonntagabend Gastgeber Marokko im Finale des Afrika Cups in der Verlängerung mit 1:0 bezwungen. Marokkos Spieler Díaz hatte in der Nachspielzeit einen Elfmeter vergeben. Zuvor hatte es fast 20 Minuten lang intensive Diskussionen um den Elfmeterpfiff gegeben. Aus Protest gegen die aus ihrer Sicht falsche Entscheidung waren Senegals Spieler zwischenzeitlich sogar in die Kabine marschiert. Auch zwischen Fans und Sicherheitskräften kam es zu Auseinandersetzungen. Kurzzeitig drohte ein Abbruch.
dpa/vk