AS Eupen hat vor dem Derby an der Offensive gearbeitet

Am Samstagabend steigt in der Hölle von Sclessin das Spiel des Jahres für die AS Eupen bei Standard Lüttich. Flutlichtatmosphäre im Lütticher Hexenkessel ist für jeden Fußballspieler etwas ganz Besonderes.

Am Samstag geht es für die Schwarz-Weißen in die Hölle von Sclessin (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Am Samstag geht es für die Schwarz-Weißen in die Hölle von Sclessin (Bild: Eric Lalmand/Belga)

„Man muss sich sehr gut vorbereiten, weil durch die Lautstärke und die Atmosphäre im Stadion ist es nicht ganz so einfach, an die Spieler dran zu kommen. Der Lautstärkepegel ist extrem“, sagt AS-Trainer Stefan Krämer.

Die AS Eupen hat zuletzt vier Spiele in Serie nicht gewinnen können. Der Sieg im Derby ist für alle Beteiligten bei der AS das erklärte Ziel. „Ja klar, wir wollen das Derby gewinnen,“ gibt sich Krämer selbstbewusst.

Die Lütticher haben nach dem Trainerwechsel wieder zu mehr Stabilität in der Defensive gefunden. Bei den Eupenern schwächelte die Offensiv-Abteilung zuletzt. Daran hat die Mannschaft in der letzten Woche gezielt gearbeitet.

In der Offensive fehlt mit Isaac Nuhu eine wichtige Alternative. Der Ghanaer fehlt im Derby nach seiner fünften Gelben Karte.

Die Torwartfrage ist auch geklärt. Manaf Nurudeen wird in Lüttich im Eupener Kasten stehen. Robin Himmelmann ist unter der Woche zum ersten Mal Vater geworden und wird am Samstag nicht mit nach Lüttich reisen.

Ansonsten sind von den Stammkräften alle einsatzfähig. Die Hölle von Sclessin hat in dieser Saison noch nicht ihre volle Kraft entfalten können. Wenn es nach dem Willen der AS Eupen geht, kann damit auch noch eine Woche gewartet werden.

Christophe Ramjoie