LOS Ostbelgien stellt sich in den Gemeinden vor

Der Leitverband ostbelgischer Sport hat in der letzten Woche die virtuellen Kennenlern-Treffen mit den Vereinen und Sportakteuren im Süden der DG gestartet.

Michelle Fickers (Bild: privat)

Michelle Fickers (Bild: privat)

Die Gemeinde Bütgenbach war als letzte in der Eifel dran mit der Kennenlern-Runde. Nun dürfen sich die Vereine im Norden der DG mit LOS austauschen.

„Ich muss sagen, dass die Resonanz der Vereine im Süden sehr gut war“, sagt Michelle Fickers vom LOS. „Viele haben es als positiv angesehen, dass wir aktiv auf die Vereine zugegangen sind und sind froh, dass sie nun auch Gesichter hinter LOS kennen, an die sie sich dann auch wenden können.“

Eine der Ängste bei den Vereinen ist es, Mitglieder zu verlieren – „gerade bei den Vereinen, die vorher auch schon Nachwuchs-Sorgen hatten. Durch die momentane Situation werden diese natürlich auch verstärkt. Frage ist auch, ob alle Ehrenamtlichen wieder zurückkehren werden.“

„Es gibt auch finanzielle Ängste, da laufende Kosten weiter anfallen, die Einnahmen jedoch ausbleiben. Wir möchten halt von LOS auch ein Auge darauf werfen, dass die Vereine diese Krise überstehen. Uns ist aber auch aufgefallen, dass alle eigentlich dennoch positiver Dinge sind und das Beste daraus machen wollen.“

Der Leitverband ostbelgischer Sport möchte den Vereinen als Partner zur Seite stehen. „Ich glaube, dass die Vereine und Verbände durch diese Kennenlern-Treffen gemerkt haben, dass wir von LOS einfach erreichbar sind, ein offenes Ohr für sie haben und gemeinsam mit ihnen mögliche Lösungen finden möchten – sei es, im Ehrenamt administrative Hürden zu überstehen oder auch Strukturen des Vereins zu stärken.“

„Wir sind natürlich auch da, um Aus- und Weiterbildungen zu planen und mit ihnen durchzuführen. In Sachen Spitzen- und Breitensport wollen wir unserer Beratung auch nachgehen. Es geht einfach darum, den Vereinen unter die Arme greifen.“

cr/km