Die AS Eupen möchte im Kehrwegstadion den nächsten großen Club ärgern

Die AS Eupen empfängt nach der Niederlage vom Samstag schon am Dienstagabend den FC Antwerp. Auch der FC Antwerp hat am Wochenende eine Niederlage kassiert. Welcher Club schafft also die Wende?

AS-Spieler bei ihrem letzten Spiel gegen den KV Mechelen (Bild: Jasper Jacobs/Belga)

AS-Spieler bei ihrem letzten Spiel gegen den KV Mechelen (Bild: Jasper Jacobs/Belga)

Heimsiege sind bei der AS Eupen in dieser Saison rar gesät. Wenn denn mal gewonnen wurde, dann war der Gegner jedes Mal von Format. Gent, Charleroi und zuletzt auch Beerschot und Anderlecht bissen sich in Eupen die Zähne aus.

Gegen den FC Antwerp möchte die Mannschaft, nach dem doch eher schwachen Auftritt vom Samstag, den Schalter umlegen, um gegen die allmählich einsetzende Müdigkeit bei der Mannschaft anzukämpfen. Siege beflügeln, während Niederlagen oft den gegenteiligen Effekt haben.

Gegen den FC Antwerp fehlen weiterhin die Verletzten Benoit Poulain, Jordi Amit und auch Knowledge Musona. Hinter Adriano steht ein Fragezeichen. Letzte Tests sollen hier Klarheit bringen. Der ehemalige Champions-League-Sieger wurde am Wochenende in Mechelen schmerzlich vermisst und Beñat San José unterstrich bei der Abschlusskonferenz vor dem Antwerp-Spiel noch einmal die Wichtigkeit des Brasilianers für das Spiel der AS Eupen.

Einer, der in der Eupener Hintermannschaft in dieser Saison auch immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, ist Senna Miangue. Der in Beerschot ausgebildete linke Verteidiger fühlt sich in Eupen sichtlich wohl. So wohl, dass er sogar über einen Verbleib am Kehrweg nachdenkt. Ein Vertragsangebot soll dem 23-Jährigen aber noch nicht vorliegen. Bislang ist Miangue nur von Cagliari ausgeliehen.

Bei Antwerp feierte der unter Ex-Trainer Ivan Leko geschasste Lamkel Ze unter dem neuen Trainer Franky Vercauteren sein Comeback. Der Ivorer gehört wohl zu den schillerndsten Persönlichkeiten bei den Antwerpenern.

Im Hinterkopf der Mannschaft schwirrt auch noch das Ziel, die beste AS-Saison aller Zeiten zu spielen. Hierfür braucht es einen Sieg, der gleichbedeutend mit der Einstellung des Punkterekords aus der Saison 2018/2019 wäre. Damals hatte die Mannschaft nach 30 Spieltagen 32 Punkte, nun schon nach 23 absolvierten Spielen 30 Punkte.

Christophe Ramjoie