Sportgala: Kreative Lösungen für Rückkehr zum Sport im Rampenlicht

2020 war auch aus sportlicher Sicht ein besonderes Jahr: Infrastrukturen wurden geschlossen, Gruppentrainings verboten und Wettkämpfe abgesagt. Der Leitverband für ostbelgischen Sport (LOS) möchte deshalb kreative Lösungen für eine Rückkehr zum Sport ehren.

Lina Simons (Bild: Privat)

Lina Simons (Bild: Privat)

Die Sportgala kann 2021 leider nicht in klassischer Form stattfinden. Als Alternative wird es eine Diskussionsrunde im St. Vither Triangel geben. Mit dabei sind Vertreter des Sportsektors, die über das Sportjahr 2020 sprechen, aber auch über Perspektiven für die Zukunft.

Da in diesem Jahr keine Sportler geehrt werden, stehen diesmal kreative Lösungen im Fokus. „Deshalb wenden wir uns an die Bevölkerung und bitten sie, ihre kreativen Ideen einzureichen“, sagt Lina Simons vom Leitverband Ostbelgischer Sport. „Das kann eingereicht werden von Spitzensportlern, Breitensportlern, aber auch von Einzelpersonen oder Betrieben – mit Ideen wie Flashmobs, Online-Training, alternative Wettkämpfe oder Challenges.“

„Wir möchten damit zeigen, dass auch während der Krise Initiativen auf die Beine gestellt werden – und wollen so dem Sport in der DG Mut zusprechen“, erklärt Simons.

Ein paar Bewerbungen sind dem Leitverband schon zugeschickt worden: „Wir hatten verschiedene Vereine kontaktiert, aber ich denke, es gibt noch Initiativen, von denen wir noch nichts gehört hatten“, so Lina Simons. „Genau diese Leute möchten wir jetzt ins Rampenlicht rücken.“ Auch Leute, die in der Krise den Weg zum Sport gefunden haben, können dabei sein.

Bis zum 27. Januar kann man eine Beschreibung seiner Aktivität an schicken. Auch Fotos und Videos sind erwünscht.

cr/rasch