Fanbeauftragter: Raphaël Pelzer ist die Stimme der AS-Fans

Raphaël Pelzer ist seit Anfang des Monats der neue ehrenamtliche Fanbeauftragte der AS Eupen. Selbst ist er nun seit Jahren AS-Fan - und das nicht nur während Erfolgsmomenten.

Raphaël Pelzer ist der neue Fanbeauftragte der AS Eupen

Raphaël Pelzer ist der neue Fanbeauftragte der AS Eupen (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

„In erste Linie bin ich der Diplomat zwischen den Fans und der Vereinsführung“, erklärt Raphaël Pelzer. „Ich nehme auch an den Sicherheitsversammlungen vor den Spielen teil. Vier Mal im Jahr treffen sich die Gemeindeverantwortlichen, Polizei und Feuerwehr. Auch bei den Treffen der Pro League mit den SLOs [Supporter Liaison Officers] bin ich dabei und versuche, die Stimme der Fans bei der Direktion zu sein.“

Aufgrund der aktuellen Situation läuft der Kontakt zu den anderen Fans derzeit über Email. „Was sich viele wünschen? Man hört immer wieder, dass sich viele regionale Spieler im Verein wünschen, dass die Bindung zum Verein fehlt. Ich bin seit Jahren bei der AS und seit 2004 regelmäßig im Stadion. Für mich ist guter Fußball wichtiger.“

„Dass man die Leute im Stadion kennt, die Freundschaften so am Wochenende pflegt, das steht für mich im Vordergrund. Andere wünschen sich natürlich auch gute neue Spieler. Aber da muss man realistisch bleiben und auch als Fan ab und zu mal auf die Euphoriebremse drücken.“

Die AS Eupen hat im letzten Jahrzehnt eine enorme Entwicklung durchgemacht. „Ich kannte den Verein schon, da stand hier noch eine bröcklige Tribüne hinterm Tor. Wenn man das jetzt so sieht, ist es ein sehr professioneller Verein geworden, der im Gegensatz zu anderen Vereinen derselben Größenordnung in ruhigen Fahrwässern gleitet.“

„Wenn man vor zehn Jahren einem Kind ein AS-Trikot geschenkt hätte, hätte sich wahrscheinlich keiner drüber gefreut.“ Das habe sich zumindest im Norden der DG geändert. „Da fängt es auch an, dass eine Fanbasis heranwächst. Auch eine Veränderung im Gegensatz zu früher.“

cr/km

Ein Kommentar
  1. Roger Bonni

    Ich kenne die AS seit meiner Kindheit und hätte nie gedacht das Wir einmal da stehen wo Wir jetzt sind, man sollte mit dem Erreichten bis jetzt zufrieden sein, ich bin froh das ich diese zeit mit erleben kann !!
    Ich selber war in den 70 Jahren als Balljunge dort tätig da mein Opa (Hubert Bonni) damals Platzwart war !! Habe zu der Zeit schon so manches tolle Spiel verfolgt, wie das Top Spiel gegen Tongeren vor 7000 Zuschauern, wo das alte Kehrwegstadion aus allen Nähten Platzte !!
    Lasst uns weiterhin einige schöne Begegnungen erleben, wer weis was in 10 Jahre ist !!!