Ringer kommen 2020 nicht mehr in Aktion

Der Hauptausschuss des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen hat letzte Woche entschieden, dass die ab 21. August 2020 geplante Mannschaftssaison erstmalig komplett ausfallen wird.

Ringen Kelmis

Archivbild: Christophe Ramjoie/BRF

Nach Abwägung sämtlicher Kriterien, aktueller Regelungen und Szenarien schien dieser Schritt alternativlos, sodass der Beschluss einstimmig gefasst worden ist.

Arnold Waauff vom RC Sparta Kelmis findet, dass die Entscheidung richtig war. „Die Situation ist noch nie dagewesen. Wir müssen abwarten, bis es wieder besser wird und dann können wir erst analysieren, wie es weitergeht“, sagt Arnold Waauff.

Auch die Ringer halten sich fit, so gut es geht, vor allem durch Ausdauertraining. „Das Problem ist die Wettkampfpraxis“, erklärt Waauff. „Aber ein Sportler, der die Techniken in sich hat, verliert die nicht innerhalb von einem Jahr. Und bei einem Konditionsverlust kann man innerhalb von drei Monaten wieder fit sein.“

Arnold Waauff ist seit 35 Jahren Trainer und hat unabhängig von der Corona-Krise entschieden, kürzer zu treten. „Das habe ich mir lange und gut überlegt. Die Zeiten ändern, die Trainingsmethoden ändern. Und man wird älter. Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass die jüngere Generation übernimmt.“

Waauffs Sohn Antoine wird den Trainerposten übernehmen. „Er hat internationale Erfahrung und Bundesliga-Erfahrung. Er ist selber ein sehr guter Ringer, liebt diesen Sport und macht das mit Leib und Seele. Er wird den Job gut weiterführen.“

cr/km

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