Robert Wagner: Virtuelle Radrennen kein Ersatz für die Straße

Die Corona-Krise stoppt seit gut einem Monat alle sportlichen Events. Nicht anders ist es im Radsport. Virtuelle Radrennen scheinen da eine Lösung zu sein.

Robert Wagner ist der neue Sportliche Leiter beim Jumbo-Visma-Nachwuchs (Bild: privat)

Robert Wagner (Bild: privat)

Die Flandern-Rundfahrt hat es vorgemacht und zurzeit läuft die Schweiz-Rundfahrt auf dem Ergometer, also auf der Rolle. Der ehemalige Radprofi Robert Wagner, der in Kelmis wohnt, ist Leiter des neu gegründeten U23-Teams von Jumbo-Visma und auch zurzeit auf der Suche nach Alternativen zu den Straßenrennen.

Zu Beginn der Saison lief es ganz gut für den Nachwuchs des niederländischen Radrennstalls. „Wir durften die Rennen fahren, bevor die ganze Krise losging. Der Beginn war sehr gut, eigentlich ein Traumstart“, erklärt Wagner.

„Aber das Problem ist leider, dass die Corona-Krise allen einen Strich durch die Rechnung macht. Wenn ich für unser Team sprechen darf, hätten wir gerne da weiter gemacht, wo wir aufgehört haben – nämlich in Kroatien mit zwei Siegen.“

„Von daher war der Beginn nicht schlecht und es ist schade, dass wir das aktuell nicht verfolgen können. Wie es aussieht, wird es noch eine ganze Weile dauern, bevor die Jungs wieder eine Rückennummer auf das Trikot kleben können.“

cr/sr

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