Wie geht es weiter mit dem Amateurfußball?

Das Sportgeschehen in der Region ruht, Basketballer und Volleyballer kommen in dieser Spielzeit wegen der Corona-Maßnahmen gar nicht mehr zum Einsatz. Die Fußball-Amateurclubs haben erst einmal bis zum 1. Mai Zwangspause.

Fußball auf Kunstrasen

© Bildagentur PantherMedia / Mariusz Blach

Trainiert werden soll im Idealfall schon ab dem 5. April. „Wenn dieses Datum nach hinten verschoben würde, würde es auch schwierig, am 1. Mai dann wieder loszulegen. Gerade im Amateurbereich“, sagt Camillo Löfgen von Fußball Ostbelgien.

„Die Spieler, die jetzt einen Monat aussetzen, die können sich zwar ein bisschen fit halten. Aber ich denke, dass sie mindestens eine oder zwei Wochen gemeinsames Training brauchen, um dann wieder effektiv an einem Meisterschaftsspiel teilnehmen zu können.“

Zum Vorschlag, die Saison zu annullieren, sagt Löfgen: „Für die meisten Vereine wäre das nicht schlimm. Aber für die Vereine, die direkt mit dem Abstieg oder dem Aufstieg zu tun haben, ist das eine schwerwiegende Entscheidung.“ Bis in den Juni hinein zu spielen, hält er für keine Option, unter anderem wegen der Studenten, die dann in den Prüfungen sind.

Um den Vereinen unter die Arme zu greifen, hat der Verband die Mitgliedsbeiträge, die die Vereine zahlen, drei Monate aufgeschoben. „Weil es im Moment keine Einnahmen gibt – nicht durch Spiele, nicht durch Trainings, nicht durch andere Aktivitäten wie Jugendlager“, erklärt Löfgen. „Ich kann mir vorstellen, wenn die Saison abgebrochen wird, dass verschiedene Vereine dann einen Engpass haben werden.“

cr/km

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