Dopingfall bei Olympia: Curler bringt Russen in Bedrängnis

Ein möglicher Dopingfall bei den Russen überlagert das Geschehen bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.

Der russische Curler Alexander Kruschelnizki am 8.2.2018 bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang

Bild: Wang Zhao/AFP

Curler Alexander Kruschelnizki steht unter Dopingverdacht. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat am Montag offiziell ein Verfahren gegen ihn eingeleitet.

Russischen Medien zufolge soll Kruschelnizki die Einnahme der verbotenen Substanz Meldonium in der A-Probe nachgewiesen worden sein. Kruschelnizki gewann die Bronzemedaille im Mixed-Wettbewerb. Er bestreitet die Vorwürfe.

Der Fall birgt große Brisanz. Russlands Nationales Olympisches Komitee ist derzeit wegen des systematischen Doping-Betrugs bei den Heimspielen in Sotschi 2014 vom IOC suspendiert. Eine Kommission begutachtet während der Winterspiele, ob sich die Russen an einen vorab festgelegten Verhaltenskodex halten. Am Samstag entscheidet die IOC-Exekutive, ob die Suspendierung von Russland aufgehoben wird.

dpa/km

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