Olympia-Tagebuch #9: Daumen drücken für die Kollegen

Wenn die Kollegen auf die Strecke gehen, wird aus dem Sportler Thierry Langer ein Fan. Er steht an der Biathlon-Strecke und feuert Michael Rösch und Florent Claude an - bei minus elf Grad und kräftigem Wind beweist das echten Teamgeist.

Thierry Langer in Pyeongchang

Bild: privat

Thierry Langer hat sich den Biathlon-Sprint, bei dem Michael Rösch und Florent Claude für Belgien an den Start gingen, im Stadion mit den Bobfrauen und dem Organisationsteam angeschaut.

„Wir waren gut vertreten – gut mit Flaggen und gut mit der Stimme. Ich hoffe, die beiden haben uns auf der Strecke gehört. Es war ziemlich kalt, aber wir haben bis zum Ende durchgehalten und freuen uns, dass die beiden es bis in den Verfolger geschafft haben.“ Trotzdem wäre für die Kollegen mehr drin gewesen, glaubt auch Langer.

Am Montag steht dann nach dem Training zum zweiten Mal Anfeuern auf dem Programm. „Mal schauen, wen wir noch mobilisieren können, dass wir wieder einen kleinen Fanclub zusammensetzen. Wenn es nicht zu kalt ist, werden wir uns das Rennen wieder auf der Tribüne anschauen.“

Biathlon: Michael Rösch im Sprint auf Platz 38 und bei Verfolgung dabei

cr/km

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