AS-Niederlage bringt wieder Spannung in den Tabellenkeller

Die AS Eupen hat das erste Meisterschaftsspiel des Jahres gegen den KRC Genk mit 0:1 verloren. Samatta erzielte den Siegtreffer für die Gäste in der 82. Minute.

Nach dem bombenstarken Auftritt im Pokalspiel gegen Zulte Waregem war es für AS-Trainer sicher keine leichte Entscheidung, Babacar Niasse wieder auf der Bank platz nehmen zu lassen. Hendrik van Crombrugge rückte für den Senegalesen wieder ins  Tor. Es war der erste Pflichtspieleinsatz für den Limburger im Dienste der AS seit seiner Verletzung am 10. Dezember im Spiel gegen den SC Charleroi.

Im Vergleich zum Pokalspiel vom letzten Mittwoch rückte auch Diallo wieder in die Innenverteidigung zurück. Dafür wurde Peter Hackenberg aus der Startelf raus rotiert. Winter-Neuzugang Moussa Wague durfte wie auch schon im Pokal auf der rechten Verteidigerposition starten.

Genk sorgte in der dritten Minute für die erste Gefahr. Van Crombrugge konnte aber klären. Eupen antwortete mit einem gefährlichen Freistoß keine zwei Minuten später. Luis Garcias Freistoß wurde durch Genks Verteidiger Dewaest fast ins eigene Tor gelenkt.

Die nächste Gefahr für van Crombrugge lauerte in der elften Minute. Aus kurzer Distanz konnte er aber gegen Pozuelo mit einem guten Fußeinsatz zur Ecke klären.

Die nächste Gelegenheit für die Schwarz-Weißen ergab sich in der 19. Minute als Lazare es im Alleingang aus der Distanz probierte. Keine echte Gefahr für Marco Bizot im Genker Tor. Genk antwortete mit einem nächsten Schuss in der 21. Minute. Diesmal musste beim Schuss Malinovskis die Fäuste zu Hilfe nehmen.

Danach etwas Leerlauf ehe Eupen nach Doppelpass Onyekuru und Sylla in der 34. Minute wieder gefährlich im Genker Strafraum auftauchte. Das Zusammenspiel zwischen dem Nigerianer und dem Senegalesen endete aber im Tor-Aus. Vier Minuten vor der Pause versuchte es Lazare nach gutem Kombinationsspiel zuvor von der Strafgrenze. Der Schuss des Ivorers flog aber rund einen Meter am Gästetor vorbei. Wenig später war der erste Durchgang beendet.

KRC-Genk Coach Albert Stuivenberg brachte nach dem Seitenwechsel Neuzugang Sander Berge. Bryan Heyne musste für ihn in der Kabine blieben.

Die zweite Halbzeit hatte etwas Anlaufzeit nötig. Beide Teams begannen abwartend. Nach Freistoß von der linken Seite konnte Ally Samatta nicht genügend Wucht hinter seinen Kopfball bringen, um van Crombrugge im Eupener Tor bezwingen zu können.

Samattas nächster gefährlicher Kopfball folgte in der 76. Minute. Diesmal ging er rechts am Tor vorbei. Aufregung gab es in der 77. Minute, als die Eupener am Mittelkreis einen Freistoß forderten, der Unparteiische aber weiter spielen ließ. Daraus ergab sich eine Chance für Siebe Schrijvers, der aber auch den Ball rechts am Tor vorbei schob.

In der 82. Minute kassierten die Eupener dann doch ihren Gegentreffer. Nach Eckstoß von der rechten Seite brachte Aly Samatta Genk per Kopf in Führung. Condom musste nun reagieren und brachte Cases für Wagué. Es brachte aber nichts ein.

Für den KRC Genk war es der erste Auswärtserfolg seit dem 21. August des letzten Jahres.

„Ich glaube, dass wir ziemlich gut verteidigt haben. Unsere Abwehr stand gut“, erklärt AS-Torwart Hendrik van Crombrugge im BRF. „Wir haben heute leider ganz wenige Torchancen kreiert. Genk hat sehr viele Torchancen gehabt und man fühlte, dass es schwer war, die Null hinten zu halten. Wenn du dann weißt, dass du selber nicht viel kreierst, dann glaube ich, dass es doch eine verdiente Niederlage ist.“

Weil am selben Spieltag Mouscron gegen Lokeren gewonnen hat, rückt das Feld am Tabellenende enger zusammen. „Der Druck war immer da“, meint van Crombrugge. „Nichts ist sicher. Wir müssen jede Woche versuchen, um drei Punkte zu kämpfen. Und man weiß auch, dass, wenn man selber keine Punkte holt, es immer passieren kann, dass unsere direkten Konkurrenten punkten.“

CR/ Bild: Belga- Nicolas Lombart

Ein Kommentar
  1. Mauel August

    Ich glaube das die AS lieber auf solche Spannung am Tabellenende verzichten möchte. Schade das wie im Pokalspiel wieder in den letzten Minuten ein Tor
    kassiert wurde. Ein Spiel dauert 90 Minuten und etwas mehr.