Theiss: Lebensmittelbanken immer notwendiger

Immer mehr Menschen sind auf Lebensmittelbanken angewiesen. In Kelmis sind es rund sechzig Haushalte, die alle zwei Wochen Lebensmittelpakete erhalten.

Rotes Kreuz Kelmis - Wagen

Organisiert wird die Lebensmittelbank von der Kelmiser Lokalsektion des Roten Kreuzes. Grundnahrungsmittel wie Konserven oder Nudeln stellt der Föderalstaat zur Verfügung. Verderbliche Ware wie Kartoffeln, Brot oder Milchprodukte werden von lokalen Geschäften gespendet.

Der Präsident der Rot-Kreuz-Lokalsektion Kelmis, Philippe Theiss, sieht nicht nur eine gestiegene Nachfrage, sondern auch eine veränderte Kundschaft. Früher seien es hauptsächlich Asylanten gewesen. Die Bevölkerung habe den Schritt nicht gewagt, zum ÖSHZ zu gehen und um Hilfe zu bitten.

„Mittlerweile kommen aber immer mehr Menschen aus der Gemeinde und der Umgebung und nehmen unsere Hilfe in Anspruch“, sagte Theiss im BRF-Gespräch.

jp/vk - Bilder: Volker Krings/BRF

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5 Kommentare
  1. Angela Kerstges

    Ja, „Lebensmittelbanken immer notwendiger“. Entsprechende Überprüfungen muslimischer Handhabungen auch, sofern Schweinefleisch ausgeteilt wird, bzw. was man sich nimmt (teilweise ist ein freiwilliges Aussuchen erlaubt). Mehrmals soll es passiert sein in Eupen, dass man Schweinefleisch-Artikel später in der Weser vorgefunden haben soll. Aussage eines Eupener Bewohners) Nach meiner Auffassung ist das eine „Schweinerei“ dieses Mal bedeutet diese Bezeichnung nicht das Fleisch, jedoch sehr wohl die Handhabung der „ausländischer Bewohner“, die die Nahrungsmittel dank des Steuerzahlers-Geld, also unser Aller Geld, erhalten

  2. Alexander Hezel

    Gerne hätte ich verstanden, worum es Frau Kerstges geht – ich kann es mir nicht erschließen…
    Argumente vom „Hörensagen“ halte ich prinzipiell für suspekt.
    Vielleicht ein Paar Fakten, da man irgendwie unterstellt, die Steuerzahler würden für die Fütterung der Weserenten mit Schweinefleisch zur Tasche gebeten 🙂
    Die Subsidien für das Rote Kreuz (alle! ihre Aufgaben, unter anderem
    Lebensmittelverteilung für alle! Bedürftigen) betrugen 2015 insgesamt 92,8 Millionen. Darin inbegriffen übrigens auch die „Behandlung“ besoffener Fußballfans an Stadien…
    Dem Gegenüber stehen die 6 Milliarden (ungefähr das 65-fache) für die Fiktivzinsen (intérêts notionnels), von denen hautpsächlich internationale Großkonzerne profitieren…
    Soviel zur Sorge um das „Steuerzahler-Geld“.

  3. Gerhard Meyer

    @Alexander Hezel: Da die belgische politische „Führung“ anscheinend auch nicht mehr zwischen Bedürftigen und internationalen Konzernen unterscheiden kann, wundern Sie sich eventuell noch, dass der „normale“ Steuerzahler (sprich, die hart arbeitende Bevölkerung) demnächst wohl am Hungertuch nagt? Pfffffft.

  4. Angela Kerstges

    Sehr geehrter Herr Meyer!

    Herr Hezel hat etwas Schwierigkeiten mit mir, dass ist für mich nicht neu. Sofern er gerne Zahlen und nähere Auskünfte hätte, kann Besagter sich gerne an die Präsidentin Christiane Sarlette wenden. Allerdings ist es möglich, dass bei der Wunschinformation des Herrn Hezel auch noch eine Person eventuell anwesend sein könnte, die es aus persönlichen Gründen vorziehen wird/würde anwesend zu sein;

  5. Damien Francois

    Liebe Frau Kerstges, machen Sie sich keine Sorgen: Herr Hezel hat mit beinahe jedem oder jeder, der/die nicht seine Meinung, teilt, Probleme…

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