Die neue Wartungsanlage soll ein "One-Stop-Shop" für alle Fahrzeuge der belgischen Landstreitkräfte werden. Wird ein Fahrzeug zur Wartung oder mit einem Problem eingeliefert, bekommt es eine Rundumversorgung. Nicht nur die Mechanik des Fahrzeugs selbst soll dann überprüft werden, sondern auch seine Kommunikations-, Aufklärungs- und Waffensysteme. Dadurch soll die Zeit der Nicht-Verfügbarkeit eines Fahrzeugs auf ein Minimum beschränkt werden.
Rund 200 neue Mitarbeiter will das Konsortium LS² in der Anlage beschäftigen. Unter diesem Namen haben sich die belgischen Rüstungsunternehmen John Cockerill Defense, FN Herstal und Thales Belgium zusammengeschlossen.
Verteidigungsminister Theo Francken begrüßte bei der Grundsteinlegung diese langfristig angelegte Zusammenarbeit von belgischem Militär und belgischer Rüstungsindustrie. 20 Jahre soll das neue Zentrum zunächst von beiden Partnern betrieben werden. Eine Verlängerung um zehn weitere Jahre soll möglich sein.
Kay Wagner