Steigende CO2-Werte in der Erdatmosphäre verändern die Protein-Zusammensetzung von Weizen und verschlechtern die Backqualität. Das zeigt eine Freilandstudie unter Beteiligung von Forschenden des Forschungszentrums Jülich.
Bei erhöhtem CO2-Gehalt sank die Menge der enthaltenen Glutenproteine im Durchschnitt um fast 19 Prozent. In Backversuchen fielen die Brote dadurch kleiner aus. Gleichzeitig stieg der Gehalt bestimmter Weizenproteine, die im Zusammenhang mit Weizenallergien und Weizensensitivität untersucht werden, um knapp sechs Prozent. Wie stark sich der Weizen verändert, hängt allerdings auch von der Sorte ab.
Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob sich die Ergebnisse auf andere Standorte und Jahre übertragen lassen. Die gezielte Auswahl und Züchtung geeigneter Sorten könnte dazu beitragen, die erwünschten Eigenschaften von Weizen auch unter zukünftigen Klimabedingungen zu erhalten oder gezielt zu beeinflussen.
mitt/gaz
Brotweizen sind C3 Pflanzen die auf mehr CO2 mit besseren Erträgen reagieren. Was in dieser "Studie" nicht erscheint ist der Umstand dass die EU-Düngeverordnung den Bauern eine ausreichende Düngung verbietet und deswegen die Qualität des Brotgetreides schlechter wird. "CO2 Klimakrise" die grösse Lügenschichte des 21. Jahrhunderts....
Ein Statement dazu stammt unter anderem von dem Landwirt und Aktivisten Anthony-Robert Lee (bekannt durch die Proteste der Bewegung „Landwirtschaft verbindet Deutschland“ / LSVD). Er hatte in einem Video (das im Sommer 2022 große Wellen schlug und auch Gegenstand in den Medien wurde) genau diesen Punkt aufgegriffen: Er präsentierte Weizen von seinem Hof mit einem sehr niedrigen Proteingehalt (von ca. 8,8 %) und machte dafür direkt die Vorgaben der strengen Düngeverordnung verantwortlich.
youtube: "Anthony Lee: Weizen ist nicht mehr brotbackfähig"