Zwei Monate nach dem verheerenden Waldbrand im Hürtgenwald geht die Staatsanwaltschaft Aachen von Brandstiftung aus. Das meldet die Aachener Zeitung unter Berufung auf Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts.
Einen Tatverdächtigen gibt es bislang nicht. Insgesamt 177 Hinweise aus der Bevölkerung haben die Ermittler bisher nicht weitergebracht. Auch die ausgewerteten Funkzellendaten lieferten keine relevanten Erkenntnisse.
Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer zeitgleich an zwei Stellen ausgebrochen ist. Weltkriegsmunition schließen sie als Ursache ebenso aus wie Gegenstände, die aus fahrenden Autos geworfen wurden. Ob jemand das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich verursacht hat, ist weiterhin unklar.
az/gaz