Nachdem sich in der Gegend bei Verviers mehrere Wolfsattacken ereignet haben, sollen die Möglichkeiten der Abschreckungen erweitert werden. Laut dem wallonischen Wolfsnetzwerk hat sich im Nordwesten des Hohen Venns ein neues, relativ kleines Wolfsgebiet gebildet.
Besonders eine Wölfin soll wiederholt in die Nähe von Wohngebieten vorgedrungen sein, um Schafherden anzugreifen. Die Wölfin habe sich daran gewöhnt, den Wald zu verlassen und durch die Vororte zu streifen.
Die Wallonische Region arbeitet deshalb an einem neuen Wolfsplan. Um die Tiere von Wohngebieten fernzuhalten, werden verschiedene Maßnahmen geprüft. Dazu gehören nächtliche Abschreckungsaktionen mit Licht und Geräuschen sowie mögliche Warnschüsse oder Gummigeschosse.
Der neue Plan soll bis Ende 2026 fertig sein. Der Wolf bleibt in der Wallonie eine geschützte Art. Die meisten Wölfe meiden Menschen und deren Behausungen.
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