Bei einer Großkontrolle am Grenzübergang Lichtenbusch sind letzten Freitag mehr als 1.000 Fahrzeuge überprüft worden. 25 Fahrer standen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Fünf waren ohne gültigen Führerschein unterwegs.
Außerdem registrierten die Einsatzkräfte 270 Geschwindigkeitsverstöße. Ein Fahrer war mit 159 Stundenkilometern unterwegs, obwohl nur 100 erlaubt waren. An dem grenzüberschreitenden Einsatz beteiligten sich Polizei- und Zollbehörden aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden.
Die Beamten stellten auch Waffen und Drogen sicher und vollstreckten zwei Haftbefehle. Bei Kontrollen von Lastwagen und Bussen wurden zudem Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten sowie bei der Ladungssicherung festgestellt.
Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen. Kriminalität mache nicht an den Grenzen halt, daher müsse auch die Polizeiarbeit ohne Grenzen funktionieren, sagte ein Sprecher.
mitt/ake