6 Kommentare

  1. "Unterm Strich machen wir ihre Zukunft kaputt, indem wir die soziale Sicherheit kaputtwirtschaften und den Klimawandel ignorieren....." Die soziale Sicherheit muss erwirtschaftet werden und nicht staatlich verordnet, der "Klimawandel" ist ein Geschäftsmodell welches unsere Industrie, also auch die Zukunft der jungen Leute, kaputt macht. Die Gewerkschaften rennen mit der Fahne durch Brüssel ohne jedes Verständnis für die Ursachen der aktuellen Probleme. Sie sind Teil des Problems, nicht der Lösung....

  2. Sehr geehrter Herr Pesch,

    Natürlich muss Soziale Sicherheit staatlich verordnet werden. Oder sind sie freiwillig bereit, ihrem Nachbarn aus der Patsche zu helfen, wenn ihm gekündigt wird, weil das böse "Geschäftsmodell Klimawandel" seinen Arbeitsplatz kaputt gemacht hat? Oder ist es vielleicht doch eher das Geschäftsmodell "Ungezügelter Kapitalismus"?

    Was die "Jugend" betrifft: Es gibt kaum Vertreter ihrer Interessen in der heutigen Politik. Ich finde es sehr erfreulich, dass zumindest die Gewerkschaften sich bemühen, den Anschluss mit den Sorgen der Jugend nicht zu verlieren. Insofern sind sie wohl eher Teil der Lösung.

    Dass sie den Klimawandel als Geschäftsmodell bezeichnen, zeigt vor allem eines: Sie leugnen nicht nur wissenschaftliche Fakten, sondern zeigen sich auch herablassend gegenüber den fundierten Ängsten vieler Menschen. Der Klimawandel wird uns noch sehr viel "Erwirtschaftetes" kosten, wer dies nicht sehen will, betreibt schier und einfach Vogel-Strauß-Politik.

  3. Sehr geehrte Frau Heutz, welche wissenschaftlichen Fakten leugnet Herr Pesch denn? Im übrigen braucht Herr Pesch kein "verordnetes Diktat", seinem Nachbarn oder jedem anderen zu helfen. Man nennt das "Moral". Dazu braucht es keinen Klimaklamauk.

  4. Da sind se wieder die Gegenpoler die alles besser Wissen.
    Wieso macht ich eigentlich keine Partei aus eurem Verein, tretet zur Wahl an und macht gegeben Falls alles besser ?

  5. Werter Herr Pesch,
    normalerweise reagiere ich hier nicht, aber ich erlaube mir die Frage in den Raum zu stellen - haben Sie Ihren Text noch mal gelesen, bevor Sie ihn abgeschickt haben?
    "...Die Gewerkschaften rennen mit der Fahne durch Brüssel ohne jedes Verständnis für die Ursachen der aktuellen Probleme...."

    Ernsthaft?

    Danny Laschet, überberuflicher Sekretär der FGTB für die DG

  6. Man sollte sich nicht von den Bildern täuschen lassen. Die belgischen Gewerkschaften sind heutzutage schwächer als früher. Laut Google KI waren 2019 49.1 Prozent der Arbeitnehmer in einer Gewerkschaft und 2014 noch 52.9 Prozent. Es ist eine lautstarke Minderheit, die hier demonstriert.

    Die große Anzahl politische Parteien in Belgien macht eine umfassende Sanierung unmöglich. Es wäre viel einfacher mit nur 2 Parteien wie in den USA.