Mehr als sechs Wochen nach dem Großbrand im Hohen Venn gibt es weiterhin noch zahlreiche Glutnester. Feuerwehrleute und Mitarbeiter der Forstverwaltung kontrollieren das Gebiet regelmäßig. Bei Waldarbeiten wurden erst am Mittwoch Flammen entdeckt, die mehr als vier Meter aus dem Boden schlugen. Mit Wärmebildkameras wurden außerdem Temperaturen von mehr als 200 Grad an einem Glutnest gemessen.
Die Einsatzkräfte kontrollieren die betroffenen Flächen zu Fuß und mit Drohnen. Sie wollen verhindern, dass die Schwelbrände über den Winter bestehen bleiben und im Frühjahr erneut aufflammen. 3.360 Hektar Vennlandschaft waren bei dem Feuer im August zerstört worden.
vedia/dop