Das GrenzEcho wird ab Montag auch im Eupener Land über ein eigenes Verteilnetz zugestellt.
Die Vertriebsgesellschaft von GE Media übernimmt ab dem 14. September die tägliche Verteilung im Norden der Deutschsprachigen Gemeinschaft und in den angrenzenden Gemeinden. 13 Verteiler sind dafür künftig im Einsatz. Das eigene Verteilnetz war Ende April bereits in der Eifel gestartet.
Die Zeitung soll laut GrenzEcho weiterhin frühmorgens zwischen vier und 8.30 Uhr im Briefkasten liegen. Durch die Neuorganisation der Touren könne es allerdings vorkommen, dass sie etwas früher oder später als bisher zugestellt werde. Hintergrund ist der Rückzug der belgischen Post Bpost aus der Zeitungszustellung.
Die Deutschsprachige Gemeinschaft unterstützt den Aufbau des neuen Verteilnetzes mit bis zu 170.000 Euro. Die Förderung soll eine flächendeckende Zustellung in Ostbelgien ermöglichen. Neben dem GrenzEcho werden darüber auch weitere belgische Tageszeitungen sowie die Aachener Zeitung verteilt.
ge/gaz
170.000 Euro Steuergeld für den Aufbau des Verteilernetzes? Angesichts der schier endlosen Flut an öffentlichen Subventionen, die das Grenz-Echo über die Jahre aus den Töpfen der Deutschsprachigen Gemeinschaft kassiert hat, stellt sich doch längst eine ganz andere Frage: Müsste diese Zeitung mittlerweile nicht eigentlich komplett in staatlicher Hand sein?
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