Im Bezirk Verviers sind während der Hitzeperiode Anfang des Sommers 61 Menschen zusätzlich gestorben. Das geht aus einer aktuellen Studie von Sciensano hervor.
Der untersuchte Zeitraum geht vom 18. Juni bis zum 12. Juli. Die Übersterblichkeit im Bezirk Verviers liegt bei 35 Prozent und damit etwas über dem Landesdurchschnitt (31 Prozent), aber weit niedriger als der Durchschnitt in der Wallonie (47,9 Prozent).
Die höchste Übersterblichkeit in der Wallonie hatte der Bezirk Lüttich. Hier starben 322 Menschen zu viel - das entspricht einer Übersterblichkeit von mehr als 80 Prozent.
Zurzeit arbeitet der föderale Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke an einem Plan, mit dem in Zukunft die Übersterblichkeit bei Hitze reduziert werden soll.
Auch die DG-Regierung hat die Absicht, Hitze in ihren Vorhaben zu berücksichtigen, zum Beispiel mit einer Karte, auf der kühle Orte eingezeichnet werden oder durch spezielle Kriterien für Infrastrukturzuschüsse.
mitt/sp/ake