Die Wallonische Landwirtschaftsministerin Anne-Catherine Dalcq (MR) hat sich Mittwoch zur Entscheidung der Forstverwaltung, die Mäharbeiten im Hohen Venn zu erlauben, geäußert.
Es besteht die Möglichkeit, dass Mäharbeiten das Feuer verursacht haben. Das wird zurzeit von Ermittlern geprüft. Deshalb ist die Entscheidung sehr umstritten.
In der Zwischenzeit steht für die liberale Ministerin fest, dass die derzeitigen Strukturen neu bewertet werden müssen. Man müsse die Kette, die zu dieser Entscheidung geführt hat, überprüfen und stark verbessern. Die Vorgehensweisen müssten vereinheitlicht werden. Die Auslegung der Norm dürfe nicht von einer individuellen Entscheidung abhängen, erklärte Anne-Catherine Dalcq.
Um dies zu erreichen, hat sie eine Verwaltungsuntersuchung angeordnet. Das sei außerdem auch Sinn der Reform der Forstverwaltung, an der sie arbeite. Gleichzeitig hat die Ministerin ihre Verwaltung aufgefordert, eine Liste der technischen Mittel zu erstellen, die notwendig sind, um auf Brandrisiken zu reagieren.
Was die Frage der Entschädigung der Landwirte betreffe, die den Feuerwehrleuten auf dem Höhepunkt des Brandes freiwillig zu Hilfe gekommen sind, seien weiterhin Überlegungen im Gange.
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