Die Zahl der Campingplätze in Ostbelgien hat sich innerhalb von zehn Jahren halbiert. Das geht aus Zahlen von DG-Minister Gregor Freches hervor.
Waren 2016 noch 14 Campingbetriebe registriert, sind es heute nur noch sieben. Gleichzeitig sind die verbliebenen Campingplätze im Durchschnitt größer geworden. Hatte ein Betrieb 2015 durchschnittlich 134 touristische Betten, waren es im vergangenen Jahr bereits 192.
Freches betonte im Ausschuss, dass Camping weiterhin eine wichtige Rolle für den Tourismus in Ostbelgien spiele. Die Kombination aus Naturerlebnis und Komfort werde zunehmend nachgefragt. Neben größeren Anlagen gebe es auch kleinere, familiengeführte Campingplätze, die beide wichtige Zielgruppen bedienten.
Spezielle Förderprogramme für Campingplätze gäbe es derzeit nicht. Modernisierungen und Erweiterungen seien aber grundsätzlich möglich.
re