Für einen kurzen Moment wurde die Jubiläumsveranstaltung des Hill Climbings in Andler von einem unschönen Vorfall überschattet. Auf dem Campingplatz waren am Freitag rechtsextreme Symbole zu sehen. Die Organisatoren reagierten nach eigenen Angaben unmittelbar darauf.
"Es gab zuerst eine Verwarnung, um sie nicht direkt rausschmeißen zu müssen", erklärt Hauptorganisatorin Francesca Gangolf. Es habe sich um ein oder zwei Personen auf einem Campingplatz gehandelt. Nachdem die Symbole später erneut aufgetaucht seien, zogen die Organisatoren Konsequenzen. "Am nächsten Morgen sind sie dann vom Campingplatz geflogen", so Gangolf.
Für die Veranstalter ist klar: Rechtsextreme oder extremistische Symbolik hat beim Hill Climbing in Andler keinen Platz. Der Vorfall wurde nach Angaben der Organisatoren damit schnell gelöst. Sie wollten aber auch verhindern, dass das Verhalten einzelner Personen die gesamte Veranstaltung überschattet.
Gerade angesichts der internationalen Ausrichtung des Events und der großen Zahl an Besuchern und Fahrern aus unterschiedlichen Ländern ist diese klare Abgrenzung ein wichtiges Signal. Das Hill Climbing in Andler steht seit 25 Jahren für Motorsport, Spektakel und Gemeinschaft - und soll nicht zur Bühne für politische oder extremistische Botschaften werden.
25 Jahre Hill Climbing in Andler: Der Teufelshang ist längst Kult
Christophe Ramjoie