Drei Wochen nach Ausbruch des Feuers im Hohen Venn waren am Samstag immer noch 110 Einsatzkräfte vor Ort, darunter 65 deutsche freiwillige Feuerwehrleute. Zur Beobachtung der verschiedenen Bereiche wurde eine Drohne eingesetzt.
An diesem Wochenende werden außerdem zwei Sprinkleranlagen getestet, mit denen besonders gefährdete Bereiche dauerhaft feucht gehalten werden könnten. Damit soll der langfristige Einsatz von Personal reduziert werden. Eine der Sprinkleranlagen besteht aus einer rund 1.800 Meter langen Leitung mit einer Durchflussmenge von mehr als 2.000 Litern Wasser pro Minute.
Das Brandgebiet bleibt für die Öffentlichkeit gesperrt. Auch die N68 zwischen Belle-Croix und Eupen bleibt mindestens noch bis nächsten Sonntag geschlossen. Stewards des Naturparks Hohes Venn-Eifel sind vor Ort, um Besucher über die zugänglichen Wanderwege außerhalb des gesperrten Gebiets zu informieren.
mitt/sh