Die Mittelstandsvereinigung Verviers (UCM) und die Mittelstandsvereinigung Ostbelgien (MSVO) warnen vor den wirtschaftlichen Folgen des Feuers im Hohen Venn. Vor allem Hotels, Gastronomiebetriebe und andere Unternehmen in der Region berichten von Stornierungen und befürchten deutliche Einbußen.
UCM und MSVO fordern deshalb klare Informationen darüber, welche Gebiete gesperrt und welche weiterhin zugänglich sind. Jetzt sei zudem der Zeitpunkt, neben dem Hohen Venn, die vielen anderen Vorzüge der Region mehr in den Mittelpunkt zu stellen. So seien zum Beispiel die Wälder und Landschaften, das reiche Kulturerbe und die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten auf beiden Seiten der Sprachgrenze weiter attraktiv.
Unternehmen, die unter den Folgen des Vennbrands leiden, können sich direkt an die Mittelstandsvereinigungen wenden. Dazu wurden zwei Kontaktstellen eingerichtet, eine für Verviers, die andere für Ostbelgien.
mitt/dop