3 Kommentare

  1. Ganz unabhängig von diesem tragischen Vorfall gibt es auch in Eupen ein seit Jahren steigendes „Unwohlsein“ (meine subjektive Wahrnehmung), was Fragen der Migration und vor allem Integration betrifft.
    Die Stadt wäre gut beraten einmal eine aus allen Blickwinkeln schonungslose (statt beschönigende?) Bestandsaufnahme der Gründe und Ursachen für diesen Befund durchzuführen.
    Eine vor 10 Jahren erstellt Broschüre „Migration in Eupen - Zahlen und Fakten. Ein Leitfaden zu Information und Verständnis“, scheint sowohl von den aktuellen Fakten als auch von der Lebenswirklichkeit und den Befindlichkeiten in Eupen längst überholt.

    Der Vorfall im Scheiblerpark kann als weiterer Brandbeschleuniger mit unabsehbaren Folgen wirken. Oder als ultimativer Weckruf, nicht nur Vorurteilen oder Rassismus entgegen zu treten, sondern auch den Ängsten und diesem „Unwohlsein“ von Menschen, die sich zu Recht oder Unrecht mittlerweile fremd im eigenen Land fühlen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.

  2. Ich kann mich dem Kommentar des Herrn Leonard nur anschließen.
    Es liegt seit Jahren einiges im Argen und die Verantwortlichen machen Business as usual. Das kann nicht gut gehen und ich, und nicht nur ich erwarte, dass hier schnellstens auf allen Ebenen gehandelt wird