Die Lage im Hohen Venn bleibt angespannt. Nach einem erneuten Aufflammen des Feuers im Hohen Venn am Donnerstag sind rund sechs weitere Hektar betroffen. Der Brandherd liegt in einem Moorgebiet nördlich von Cléfays.
Dort könnten auch sogenannte "Zombie-Feuer" entstehen. Dabei glimmen Brandherde tief im Torf weiter und können später wieder an der Oberfläche aufflammen. Deshalb wird das Gebiet weiterhin eng überwacht.
Feuerwehr und Naturverwaltung arbeiten zudem an breiten Brandschneisen, um eine mögliche Ausbreitung über das bisher kontrollierte Gebiet hinaus zu verhindern. Die Vennstraße zwischen Belle Croix und Eupen bleibt dafür mindestens bis Mittwoch, den 2. September, gesperrt.
Wie Francis Cloth, der Zonenkommandant der Hilfeleistungszone der DG dem BRF bestätigte, ist die Lage aber unter Kontrolle. Die Sperrung diene vor allem der Unfallvermeidung. So befindet sich dort eine wichtige Wasserquelle für die Feuerwehrleute die regelmäßig genutzt wird.
Die Vennstraße bleibt via Jalhay in Richtung Malmedy und Bütgenbach befahrbar. Die Hubschrauber der föderalen Polizei werden heute wegen der ungünstigen Wetterbedingungen voraussichtlich nicht eingesetzt.
mitt/re