Der bekannte Wolfsrüde Akela ist tot. Das Tier mit der genetischen Kennung GW926m wurde bei Blankenheim im Kreis Euskirchen gefunden.
Die Todesursache soll nun tierpathologisch untersucht werden. Der Kadaver war bereits am 14. Mai entdeckt worden. Genetische Untersuchungen des Senckenberg Forschungsinstituts bestätigten nun, dass es sich um Akela handelt. Der Rüde wurde erstmals 2018 in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen und galt als prägendes Tier für die Wolfspopulation in der Eifel.
Im Hohen Venn bildete er ab 2020 ein Paar mit der Wölfin Maxima. Das Paar bekam in den folgenden Jahren mehrfach Nachwuchs und begründete damit mehrere Wolfsrudel in der Region. Maxima starb im März 2024 nach einem Verkehrsunfall bei Fringshaus. Akela blieb weiterhin in der Eifel unterwegs und wurde zuletzt im Januar 2026 bei Mechernich genetisch nachgewiesen. Nun ist auch der Stammvater der Eifel-Wolfsrudel tot.
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