Der verheerende Brand im Hohen Venn ist insgesamt unter Kontrolle und dürfte sich nicht weiter ausbreiten. Das teilte die Provinz Lüttich mit.
Voraussetzung sei allerdings, dass die Wetterbedingungen ähnlich günstig bleiben und keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten. Im Westen gilt der Brand als unter Kontrolle, während die Löscharbeiten im Osten fortgesetzt werden, wo die Lage noch nicht vollständig unter Kontrolle ist.
Etwa 350 Personen sind direkt an der Bekämpfung des Brandes beteiligt: Feuerwehrleute aus ganz Belgien und Deutschland, das Rote Kreuz, das Föderale Gesundheitsministerium, die lokale und die föderale Polizei, der Zivilschutz und Soldaten der Streitkräfte. Hinzu kommen Unternehmen, Landwirte und weitere freiwillige Helfer.
Auch die Löscharbeiten aus der Luft werden fortgesetzt, vor allem im Osten. Die Wasserabwürfe erfolgen sowohl innerhalb des Brandgebiets als auch in dessen unmittelbarer Umgebung, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Bodentemperaturen sind weiterhin extrem hoch. Derzeit sind fünf Hubschrauber aus Deutschland, Norwegen und von der föderalen Polizei sowie zwei schwedische Löschflugzeuge im Einsatz.
Die Wetterbedingungen dürften bis Donnerstagabend günstig bleiben. Anschließend wird der Brand mithilfe von Drohnen des Zivilschutzes weiter überwacht. So sollen mögliche neue Brandherde frühzeitig erkannt werden.
Provinz/RoP