Bei einem schweren Unwetter sind in der Eifel am Mittwochabend zahlreiche Bäume und Äste auf die Straßen gestürzt. Betroffen waren unter anderem die Dörfer Elsenborn, Weywertz, Bütgenbach, Wirtzfeld und Büllingen. Niemand wurde verletzt.
In Büllingen tobte das Unwetter besonders heftig. Anwohner sprachen von einem kleinen Tornado, wie die Polizei der Zone Eifel dem BRF sagte.
Dadurch wurde ein Haus teilweise zerstört und ist nun nicht mehr bewohnbar. Der Bewohner wurde in einer Notunterkunft untergebracht und medizinisch betreut.
Die Gemeinden schickten eigene Mitarbeiter, um die Feuerwehrleute zu entlasten. Trotzdem mussten einige Reservemannschaften der Feuerwehr ausrücken.
Laut René Schoonbrood, dem stellvertretenden Zonenkommandanten der Hilfeleistungszone der Deutschsprachigen Gemeinschaft, wurden im Norden der DG keine Vorfälle registriert.
Zu größeren Schäden kam es in Ligneuville bei Malmedy. Hier wurden zwei Dächer abgedeckt. Auch Malmedy und Weismes waren betroffen.
In der Region Verviers haben die Rettungsdienste rund 50 Einsätze verzeichnet.
ake/km/js






Aufgrund des Brandes im Hohen Venn sind wir hier in der Grenzregion seit Tagen im Ausnahmezustand.
Seit gestern Mittag war so langsam an Aufatmen zu denken. Evakuierte durften zurück.
Und jetzt das...
Es tut weh, wenn man das sieht. Die Bewohner tun uns so leid.
Seit letzter Woche hören wir im Büro nur noch den BRF statt RTL und folgen Euch bei Instagram.
Wir müssen zusammen halten - auch über die Grenze hinweg.
Unsere Feuerwehren haben einen großen Job gemacht und auch auf die Landwirte und sonstige Helfer können wir stolz sein...
Ganz liebe Grüße aus Mützenich
Auch wir stammen aus Mützenich (Plattevenn) und sollten uns während des Brandes im Hohen Venn auf eine Evakuierung vorbereiten. Nicht auszudenken was passiert, wenn man weggehen muss und nicht weiß, was man bei einer Rückkehr erwartet. Steht mein Haus mit samt Betriebsgelände dann noch? Was ist mit den Nachbarn? Können diese dann ihren landwirtschaftlichen Betrieb fortführen?
Und auch über die deutsch-belgische Grenze hinaus macht man sich Gedanken. Man denkt an die Menschen, die von Feuer bedroht waren und dann ihr Haus durch einen Tornado verlieren. Lasst uns größer denken und handeln, so, wie es sich für eine gute Nachbarschaft gehört. Auch von mir ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die mein zu Hause vor den Flammen gerettet haben. So wünsche ich den vom Sturm geplagten genügend Menschen an ihrer Seite, die helfen.
Ganz liebe Grüße von den Nachbarn aus Mützenich