Der Waldbrand in der Gemeinde Hürtgenwald in der deutschen Eifel scheint sich nicht weiter auszubreiten. Laut Feuerwehr liegt das vor allem an den günstigen Wetterbedingungen. Es sei in der Nacht nahezu windstill gewesen, erklärte ein Einsatzleiter. Allerdings zieht Wind aus Richtung Norden auf. Wie sich das auf die Lage auswirkt, ist derzeit unklar.
Hunderte Feuerwehrkräfte kämpfen gegen den Waldbrand. In der Nacht wurde in besonders gefährdeten Bereichen der Personaleinsatz am Boden fast verdoppelt, wie der Sprecher der Feuerwehren im Kreis Düren sagte.
Aktuell haben die Flammen noch rund 100 Meter Abstand zum Ortsteil Gey. Die Anwohner dort wurden bereits am Freitag evakuiert und dürfen vorerst nicht in ihre Häuser zurück. Panzer der Bundeswehr schlugen auch in der Nacht Schneisen im Bereich des Ortsteils. Damit soll ein Übergreifen des Feuers möglichst verhindert werden.
Das Waldstück steht seit Donnerstagmittag in Flammen. Der Brand ist kleiner als das Feuer im Hohen Venn. Laut offiziellen Angaben sind etwa 300 Hektar Wald betroffen.
Feuer im Hohen Venn breitet sich aus - Verstärkung eingetroffen
dpa/ake/mh