Vor dem Landgericht Trier hat der Prozess gegen einen 35-Jährigen Mann begonnen, der im Februar mehrere Menschen mit einem Messer bedroht haben soll.
Laut Anklage soll er auch auf Polizisten mit einem Messer zugelaufen sein. Die Beamten schossen zweimal und trafen den Mann am Knie und am Fuß. Zum Prozessauftakt entschuldigte sich der Angeklagte bei den Polizisten. Er könne sich nur noch bruchstückhaft an die Tat erinnern.
Im Prozess soll auch geklärt werden, ob der Mann wegen einer psychischen Erkrankung vermindert schuldfähig war. Ein psychiatrischer Gutachter soll dazu Stellung nehmen. Der Angeklagte ist derzeit in einer forensischen Klinik untergebracht.
Die Staatsanwaltschaft hält die Schüsse der Polizisten für gerechtfertigt. Ein Urteil wird noch im August erwartet.
swr/re