Am Dienstag sind 400 Zugreisende für längere Zeit in Welkenraedt gestrandet. Grund war laut Infrabel eine Panne im deutschen Schienennetz.
Der Schaden entstand möglicherweise durch die starken Gewitter vom Vortag. Die Passagiere mussten teilweise bis zu vier Stunden in Welkenraedt warten, bevor die Reise per Bus weiterging.
Erst steckte gegen 10 Uhr ein Eurostar von Köln nach Paris in Welkenraedt fest. Für die Passagiere wurde ein Ersatzbus organisiert. Im Nachmittag strandeten weitere Züge in Welkenraedt.
Durch die laufenden Gleisarbeiten in der Nähe des Bahnhofs stieg die Zahl der wartenden Menschen immer weiter. Die Stimmung habe sich mit jedem ankommenden Zug aufgeheizt, da alle gleichzeitig versucht hätten, in die Ersatzbusse zu steigen, sagte Bürgermeister Jean-Luc Nix der Zeitung La Meuse. Sogar die Polizei sei gerufen worden.
Ein Teil der Reisenden wurde zur place des Combattants gebracht. Dort konnten sie die Toiletten benutzen, außerdem verteilte die Feuerwehr Wasser. Im Laufe des Nachmittags normalisierte sich die Lage wieder.
meuse/km