Kernstück des Plans ist eine vollständige Überprüfung der Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den rund 7.000 Kilometern Regionalstraßen bis zum Sommer 2028.
Ziel sei es nicht, die Tempolimits pauschal zu senken, so Minister Desquesnes, sondern sie an das Wachstum der Wohngebiete anzupassen und Unübersichtlichkeit zu vermeiden.
Zudem sollen ab Ende des Jahres dynamische Tempolimits an Baustellen erprobt werden, die sich nach den Arbeitszeiten der Arbeiter richten. Der Plan sieht darüber hinaus vor, die Sicherheit an Fußgängerüberwegen und im Umfeld von Schulen zu verbessern.
Auch der Kontrolldruck wird erhöht: Jährlich sollen weiterhin 150 neue Blitzer aufgestellt werden.
Wegen der steigenden Zahl der Todesopfer auf E-Scootern oder bei Unfällen mit Kleintransportern fordert der Minister die Polizei auf, die Kontrollen bezüglich des Verhaltens auf E-Scootern, der Geschwindigkeit und des Zustands der Fahrzeuge zu verschärfen.
Zudem kündigte Desquesnes härtere Sanktionen für Versorgungsunternehmen an, die Straßenbaustellen unnötig in die Länge ziehen und damit Verkehrsteilnehmer gefährden.
sudinfo/mz
Und von sicheren Straßen ist wieder keine Rede.
Straßenmarkierungen fehlen fast überall. Wenn man abends bei Regen fährt, sieht man nicht wo es lang geht. Man muss immer auf Schlaglöcher und Schikanen achten,so daß man den Verkehr schnell aus den Augen verliert.
Was die Politiker von uns verlangen sollten sie lieber im Straßenbau umsetzen.
Warum ist wohl in Belgien die Unfallquote so hoch?