Die Deutschsprachige Gemeinschaft stellt den neun Gemeinden in diesem Jahr insgesamt bis zu 100.000 Euro für Bürgerbeteiligungshaushalte zur Verfügung. Mit dem Geld sollen lokale Projekte finanziert werden, über deren Umsetzung Bürger stärker mitentscheiden können. Vor allem Dorf- und Viertelvereinigungen sollen von den Geldern profitieren - unabhängig davon, ob sie eine VoG sind oder eine faktische Vereinigung sind.
Welche Vorhaben gefördert werden, entscheiden die Gemeinderäte selbst. Sie legen dafür eigene Regeln fest und sollen eine transparente und gerechte Vergabe der Mittel sicherstellen. Die DG will den Gemeinden dabei bewusst Gestaltungsspielraum geben, damit die Beteiligungshaushalte an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden können.
mitt/la