Der 62-jährige Jürgen Mertens alias Jöf wohnt mit seiner Familie in der Weserstraße in Eupen. Als Mitarbeiter vom Kabelwerk und Unterstädter traf die Flutkatastrophe ihn damals gleich doppelt.
"Wir sind natürlich manchmal an den Punkt gekommen, wo wir nicht mehr weiter wussten, so deprimiert waren wir. Wir hatten kein Kopf, Möbel zu kaufen", erzählt Jürgen Mertens.
Man habe alles negativ gesehen. "Dann haben wir uns ins Auto gesetzt und sind Richtung Verviers gefahren. Nicht zum Gaffen oder um uns am Leid anderer Leute zu ergötzen, sondern um uns selber Mut zu machen", erzählt er betroffen. "Dann haben wir immer wieder festgestellt, dass wir noch richtig gut davongekommen sind. Und sind dankbar zurückgefahren und haben dann mit vollem Mut weitergemacht."
Radio-Interview mit Jürgen Mertens im Player:
Julia Slot










