Christine Mauel (MR/PFF) will sich dafür einsetzen, dass die wirtschaftlichen Stärken des Bezirks Verviers und der Deutschsprachigen Gemeinschaft in der Regionalpolitik angemessen berücksichtigt werden. Das schreibt die ostbelgische Regionalabgeordnete in einer Mitteilung.
Die Reindustrialisierung dürfe nicht nur den großen Industriestandorten zugutekommen, so Mauel. "Auch die Unternehmen im Raum Verviers und in Ostbelgien müssen von den regionalen Maßnahmen profitieren. Unsere mittelständischen Betriebe verfügen über enormes Fachwissen und sind wichtige Arbeitgeber. Sie verdienen gute Rahmenbedingungen, damit sie auch künftig investieren, Arbeitsplätze sichern und junge Menschen ausbilden können", betonte die Abgeordnete.
Mauel hatte den wallonischen Wirtschaftsminister Pierre-Yves Jeholet (MR) anlässlich von dessen Besuch im Vervierser Betrieb Traitex nach der Rolle traditioneller Industrieunternehmen bei der Reindustrialisierung der Wallonie gefragt. In seiner Antwort unterstrich Jeholet, dass die Reindustrialisierung der Wallonie nicht gegen ihre Geschichte erfolgen solle, sondern auf den vorhandenen Stärken aufbauen müsse. Auch kleine und mittlere Industrieunternehmen sowie Familienbetriebe seien ein wesentlicher Bestandteil der Strategie, so Jeholet.
mitt/moko