Ostbelgische Unternehmen könnten ihre Mitarbeiter künftig deutlich einfacher ins europäische Ausland entsenden. Darauf weist der ostbelgische Europaabgeordnete Pascal Arimont hin.
Das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Einführung einer einheitlichen elektronischen Entsendemeldung geeinigt. Bislang müssen Betriebe für jedes EU-Land unterschiedliche Meldeverfahren nutzen. Für Unternehmen aus Ostbelgien, die etwa in Deutschland, Luxemburg, Frankreich oder den Niederlanden tätig sind, bedeutet das einen erheblichen Verwaltungsaufwand. Künftig soll ein gemeinsames digitales System in allen EU-Sprachen zur Verfügung stehen.
Nach Angaben von Arimont werden dadurch Bürokratie und Verwaltungsaufwand reduziert. Gleichzeitig sollen die Behörden weiterhin wirksam gegen Sozialdumping und unlauteren Wettbewerb vorgehen können. Die Einigung muss noch offiziell von Europaparlament und Mitgliedstaaten bestätigt werden, bevor sie in Kraft tritt.
mitt/ake