Das Europäische Parlament hat neue Vorschriften gegen sexualisierte Deepfakes und KI-Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs beschlossen. Die Regeln sollen den Missbrauch von künstlicher Intelligenz für solche Inhalte verhindern.
Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont begrüßt die Entscheidung. Er sagte, wer mit KI reale Menschen ohne Zustimmung in pornografische Inhalte versetze oder Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs erzeuge, greife grundlegende Werte der Gesellschaft an.
Die neuen Vorschriften richten sich auch an Anbieter von KI-Systemen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Anwendungen nicht zur Erstellung solcher Inhalte genutzt werden können. Für die Anpassung ihrer Systeme haben sie bis zum 2. Dezember dieses Jahres Zeit.
Die EU reagiert damit auf die zunehmende Verbreitung sogenannter "Nudify-Apps" und ähnlicher Werkzeuge. Diese können Bilder realer Menschen manipulieren und intime Darstellungen erzeugen, die nie existiert haben.
mitt/js