Der ostbelgische Kammerabgeordnete Luc Frank begrüßt das neue Gesetz zur Umsetzung des EU-Migrationspakts. Er teilte mit, Europa brauche starke Außengrenzen und ein einheitlicheres Asylsystem.
Der Pakt soll die Verfahren beschleunigen, die Kontrollen an den Außengrenzen verbessern und die Verantwortung gerechter auf die Mitgliedstaaten verteilen. Länder, die keine Schutzsuchenden aufnehmen, sollen künftig EU-Fördermittel verlieren.
Nach Angaben von Frank wird Belgien dadurch entlastet und künftig weniger irreguläre Migranten aufnehmen müssen. Das schaffe auch mehr Raum und gesellschaftliche Akzeptanz für Arbeitsmigranten.
Gleichzeitig betont Frank, dass strengere Regeln und der Schutz der Menschenwürde zusammengehören. Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei Kindern und anderen besonders schutzbedürftigen Personen.
mitt/gaz