Forscher an der Universität Lüttich arbeiten an der Nachzucht von Garnelen. Die Tiere werden bislang vor allem in Aquakulturen in Asien und Südamerika herangezogen.
In Belgien werden jährlich fast 30.000 Tonnen der Krebstiere verspeist. Als Schwierigkeit erweist sich für die Forscher bislang, die gesamte Kette der Nachzucht vor Ort umsetzen zu können.
Noch müssen Elterntiere im Ausland angekauft werden. Zudem braucht es für die Zucht große Mengen an Salzwasser. Hier setzen die Forscher auf ein Kreislaufsystem und auf Wiederverwendung. Und das Wasser muss erwärmt werden, um gute Lebensbedingungen für die Garnelen zu schaffen.
In den Ländern, in denen die Krebstiere bislang vor allem gezüchtet werden, sorgt dieser Wirtschaftszweig für teils erhebliche Umweltverschmutzung.
rtbf/moko
Es ist gut dass dieses Projekt unterstützt wird.
Weil wir eine Alternative brauchen zum grausamem Schlachten von Groß-Tieren.
Ich drück Euch die Daumen, dass dieses Projekt sich etabliert und Landwirte den Umstieg schaffen von Mastbetrieb zu Alternativen wie diese Aquakulturen. Milchproduktion plus Eier darf dauerhaft bestehen bleiben. Artgerecht und kontrolliert fair entlohnt!