Mit den Weihertagen sollte am Samstag die viele Arbeit der letzten Jahre gebührend gefeiert und gleichzeitig Werbung für die Anlage gemacht werden. Zugegeben: Das Wetter haben sich die Organisatoren wohl etwas anders vorgestellt. Eigentlich hatten sie mit einem kleinen Ansturm gerechnet - dementsprechend groß war das Angebot. Es gab Kinderangeln, Nistkästen bauen, Spiele und auch Führungen um die Anlage herum. Der viele Regen sorgte zwar dafür, dass der Ansturm anfangs ausblieb, doch davon ließ sich niemand unterkriegen.
"Es hat alles gute und schlechte Seiten", sagt Mitorganisator Mike Quaschning. "Alle, die gesagt haben, sie kommen helfen, sind auch da. Wir haben uns mit viel Herzblut sehr viel Mühe gegeben, und die Truppe, die dafür verantwortlich ist, steht. Egal bei welchem Wetter, die sind da, und das ist die Hauptsache." Einen Vorteil hatte das anfängliche Regenwetter zumindest für alle, die sich trotzdem raus getraut haben. Beim Kinderangeln gab es mehr als genug Platz und jeder durfte, so lange er wollte, mitmachen.
Der Rechter Weiher hat aber noch mehr zu bieten als die Weihertage. Das ganze Jahr über gibt es hier viele Angebote. Ein neuer Höhepunkt ist die vom Verein gebaute Holzhütte direkt am Weiher. "Ja, das ist unser Highlight. Für unseren kleinen Verein mit rund 32 Mitgliedern war das eine Mammutaufgabe, aber wir haben es geschafft. Der Rechter Weihertreff steht und kann ab jetzt gemietet werden. Für Kindergeburtstage etc."
Es ist auch möglich, den Weihertreff in Kombination mit dem Weiher zu mieten. Das heißt, man kann einen Tag lang ganz unter sich angeln. Zur Anlage gehören auch ein Rundweg für Spaziergänge, ein Spielplatz und eine kleine Badestelle für die ganz heißen Tage.
Zwölf Jahre lang hat der Verein daran gearbeitet, den Rechter Weiher herauszuputzen. Ganz fertig ist man wohl nie, sagt Mike Quaschning. Trotzdem macht ihn das Geschaffte mehr als froh. "Das macht uns alle stolz. Weil es geht nur um das Team. Das ist in jedem Verein so. Und das klappt bei uns tipptopp." Für die Zukunft wünscht er sich, dass auch Schulen den Rechter Weiher für sich entdecken. Gerne würde er Schülern in diesem kleinen Paradies die Natur etwas näherbringen.
Annika Deist





