Mit 98 Prozent der Stimmen wurde Jérôme Franssen als Parteipräsident der CSP Ostbelgien wiedergewählt. Er selbst ist damit mehr als zufrieden.
"Das freut mich sehr. Wenn man als Mensch Politik macht, steckt man viel Arbeit hinein. Wenn ein solches Ergebnis zeigt, dass das, was man tut, nicht ganz falsch ist, dann ist das eine große Motivation."
Dass Franssen auch weiterhin sowohl das Amt des Parteipräsidenten als auch das des Ministers für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung innehat, ist für ihn, wie in den letzten Jahren, kein Problem. "Das hat in den letzten Jahren tatsächlich sehr gut funktioniert, weil es vor allem eine Teamleistung ist. Das mache ich nicht alleine, ich übernehme vor allem die Koordination."
Die Ergebnisse des Parteitags insgesamt seien ein Zeichen der Geschlossenheit und der Stärke der Partei. Denn auch das Präsidium und die abgeänderten Statuten wurden mit großer Mehrheit verabschiedet.
So wurde unter anderem der Name der Partei leicht abgeändert: von CSP zu CSP Ostbelgien. "Wir wollten damit die Zuordnung unserer Partei verdeutlichen. Das ändert aber nichts daran, dass wir weiterhin Teil der christdemokratischen Familie sind", so Franssen, der seit 2020 Parteipräsident der CSP Ostbelgien ist.
Annika Deist