Die Bürgermeister der fünf Eifelgemeinden und die DG-Regierung wehren sich gegen ein Projekt der Föderalregierung zur Einrichtung neuer Drohnenflugzonen. Sie warnen vor negativen Auswirkungen beim Ausbau von Windkraft und damit der nachhaltigen Energieversorgung der Region.
Die Zonen sollen als Übungsgebiete für Drohnenpiloten der Armee und für Testflüge von Verteidigungsdrohnen dienen. Für die Übungen brauche es laut Verteidigungsministerium freies Feld, erklärte Bütgenbachs Bürgermeister Daniel Franzen dem BRF. Deshalb dürften dort unter anderem keine neuen Windparks gebaut werden. Auch die Modernisierung bestehender Projekte könnte gestoppt werden.
In der DG sind die Eifelgemeinden betroffen. So lägen die gesamte Gemeinde Bütgenbach, sowie große Teile von Büllingen, Amel und St. Vith in der geplanten Zone. Burg-Reuland ist nicht betroffen, zeigt sich aber solidarisch mit seinen Nachbarn. Im Norden seien aktuell keine Zonen geplant.
Sollte das aktuelle Projekt der Föderalregierung umgesetzt werden, könnte zum Beispiel der geplante Windpark an der Domäne in Bütgenbach nicht gebaut werden. Quasi alle Projekte zum Ausbau der Windkraft im Süden der DG wären laut Franzen betroffen.
Die DG-Politiker beklagen sich über mangelnde Transparenz und die völlige Abwesenheit von Konzertation. Man habe schon mehrmals versucht, mit dem Verteidigungsministerium über das Projekt zu sprechen, aber bisher ohne Erfolg, erklärte Franzen. Man wisse auch nichts über den Stand des Gesetzesprojektes.
Bürgermeister und Regierung fordern, dass die Interessen der Bevölkerung und die Zukunftsperspektiven der Region angemessen berücksichtigt werden. Unverhältnismäßige Einschränkungen würden die Entwicklungsmöglichkeiten für grüne Energie und potentielle Einnahmequellen der Gemeinden nachhaltig beeinträchtigen.
mitt/ake
Nicht die Windkraft ist in Gefahr sondern die Eifel.
Hinter all den Lippenbekenntnissen von wegen "Klimaschutz" und "Energiesicherheit", wozu die Windräder sowieso nichts beitragen, kommt die wahre Absicht hervor: "potentielle Einnahmequellen der Gemeinden". Ich denke hier ist der Wunsch Vater des Gedankens. Wenn man sich die Jahresabschlüsse von "Courant D'Air" ansieht (öffentlich einsehbar bei der BNB) sieht man dass der Betriebsgewinn in 2025 negativ ist (-177.161 €). Nur durch Finanzerträge kann man das Betriebsergebnis ins Positive drehen. Zudem steht in St. Vith noch immer die Ruine des "ersten Windrades Belgiens" dessen Abbau sich irgendwie immer weiter hinzieht. Honni soit qui mal y pense. Fazit: Die Gemeinden erhoffen sich durch die "Windräder" tolle Einnahmequellen, sitzen aber in einigen Jahren womöglich auf einem Haufen Windradschrott den sie dann teuer entsorgen müssen. Das trifft nicht mehr die heute Verantwortlichen, die glauben weiter an Klimawandel und Energiewende....
Seit Beginn des Ukrainekrieges 2022 ist das Militärische wieder gefragt.
Und hier ist es das Militärische, welches den Bau von Windrädern blockieren kann, bzw. den Garaus machen kann.
Zugegeben... so schlecht finde ich das Militärische nun gerade wirklich nicht, wenn's uns sogar vor der grün-marxistischen Bedrohung bewahrt.